Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude, daher haben wir über Weihnachten
unseren nächsten Roadtrip geplant.
Im Juni 2026 soll es auf große Ost- und Nordseereise gehen
Wir starten zuerst Richtung Polen bis nach Danzig, weiter geht’s dann entlang der Ostseeküste Polens und Deutschlands, mit diversen Zwischenstopps, hoch nach Dänemark.
Der Plan ist, bis ganz in den Norden, nach Skagen zu kommen.
Dort, wo Ostsee und Nordsee, also Skagerrak und Kattegat aufeinander treffen.
Mal sehen, ob uns das von den Kilometern, die da auf uns zu kommen zu viel wird.
Das entscheiden wir dann einfach spontan.
In jedem Fall soll es dann an der Westküste Dänemarks wieder zurück gehen.
Eventuell werden wir auch ein paar dänische Inseln besuchen.
Also bleibt dran und kommt gerne wieder mit.
Wir freuen uns schon sehr darauf🫶
Und endlich können wir euch auch die
genaue Route präsentieren…..
Tadaaaaaa, einfach mal 4000 km
Nord-Ostsee-Roadtrip mit Scandi-Vibes und Meer, Weite und Freiheit 💙
3,2,1….. und los geht die Reise.
Die letzten Tage sind im nu verflogen, und jetzt sind wir total aufgeregt, dass es endlich losgeht, aber von vorn:
Wir haben aufgrund der Temperaturen schon gestern Abend einiges ins Wohnmobil gebracht, so dass wir heute bei dieser Hitze nur noch unsere Verpflegung, die Räder und ein bisschen Kleinkram einpacken mussten.
Beste Entscheidung, denn das ging ratzfatz, und so ging es schon vor 15 Uhr los.
Das heutige Ziel: die Partnerstadt unseres Heimatortes, nämlich Meißen.
Aber nicht nur deshalb, sondern vor allem, weil wir dort eine Schulfreundin von Heike besuchen die uns schon vor längerer Zeit zu sich auf ihre ‚Ranch’ eingeladen hat 😍
Das ist doch ein super guter Anlass, um die Stadt des Porzellans kennenzulernen, aber vor allem um ausgiebig über alte Zeiten zu reden.
Also nehmen wir die knapp 500 km in Angriff, fahren nach Sachsen und freuen uns sehr 🩶
Und hatten nach über 35 Jahren einen herrlichen Abend mit vielen Geschichten unter dem Winkwitzer Sternenhimmel .
Danke Micha 🫶
Heute heißt es Abschied nehmen von Winke und Meißen, aber vor allem von Micha.
Noch ein letzter Kaffee, und wir packen unsere 7 Sachen zusammen und es geht weiter nach Polen 🇵🇱
Danke Micha für deine besondere Gastfreundschaft in deinem Idyll, deine Reiseführerqualitäten durch deine Heimat, dem Landvergnügen auf deinem Hof, aber vor allem die tollen Gespräche über früher und heute. Wir haben so gelacht, es sehr genossen und es war einfach herrlich.
Vielen Dank 🩶
Heute geht es in ein für uns unbekanntes Land, nämlich nach Polen in die Universitätsstadt Posen in Großpolen.
Posen war mal die Hauptstadt von Polen, liegt zwischen Berlin und Warschau und war einst die wichtigste Handelsstadt des Landes.
Nach großen Zerstörungen im
2. Weltkrieg wurde die historische Altstadt nahezu originalgetreu wieder aufgebaut und der Altstadtmarktplatz gilt als einer der schönsten Europas.
Na, das hört sich doch alles sehr gut an, und wir starten los, denn es sind heute immerhin fast 400 km zu fahren.
Wir fahren Richtung Berlin, vorbei am Lausitzring, dem Biosphärenreservat Spreewald und dann nach Frankfurt/ Oder, wo es über die Grenze nach Polen geht.
Nach ein paar Kilometern kommt auch schon die erste Autobahnmaut-Station und wir ziehen ein Ticket.
Ähnlich wie in Italien wird dann am Ende des Streckenabschnitts per Karte oder bar bezahlt.
Auf manchen Abschnitten gibt es E-Maut, die man per App, z.B. Autopay bezahlen muss. Registrierung natürlich erforderlich.
Von der Autobahn runter müssen wir erstmal tanken, denn unsere Reichweite ist quasi 0.
Der Liter Diesel für 6,12 Zloty = 1,44 €
Da freut sich doch der Schwabe 😉
Jetzt sind es nur noch knapp 50 km bis nach Posen. Wir fahren zum Camping Poznań-Malta, ein einfacher aber sehr zentral gelegener Platz, so dass wir mit den Rädern heute Nachmittag noch in die Stadt radeln können.
Auf dem Campingplatz dürfen wir uns ein freies Plätzchen suchen, richten uns kurz ein und fahren dann die 6 km entlang des Maltasees.
Auf dem künstlich gestauten See befindet sich eine 2000 m lange Regattastrecke mit Stadion, Tribünen usw., wo regelmäßig internationale Wettbewerbe stattfinden.
Das haben wir auch noch nie gesehen.
Es geht über den Fluss Warta, dem drittgrößten in Polen, hinüber zur Altstadt.
Dort angekommen haut diese uns vor Schönheit fast um.
Wir sind sofort total begeistert vom Anblick dieser wunderschönen Architektur.
Die bunten Häuser rund um den Marktplatz sind so entzückend, und es sieht ein bisschen aus wie in einer Puppenstube.
Unglaublich schön und nicht umsonst hat er den Titel als einer der schönsten Europas.
In einer Seitengasse gehen wir in ein Hinterhof-Restaurant, denn hier gibt es die regionale Spezialität Pyry z gzikiem-Kartoffeln mit Kräuterquark und natürlich Pierogi.
Das müssen wir natürlich unbedingt testen und können es als absolute
Empfehlung weitergeben:
das ‚tu i teraz‘
Leckerstes Essen und ganz freundliche Bedienung und vor allem super moderate Preise.
Wer noch Zeit hat, dem empfehlen wir einen Abstecher durch den Park Zitadelle. Im 19. Jh. Stand hier eine mächtige Festung und heute ist er eine der beliebtesten Erholungsgebiete der Stadtbewohner.
Es gibt zwei Militärmuseen und jede Menge lauschige Plätze zum Sitzen.
Hier war heute am Sonntag so viel los, die Menschen sitzen im Park, am Flussufer oder in einem der vielen Locations und genießen die sommerlichen Temperaturen.
Hier ist wirklich viel geboten, Spielplätze, Skaterplätze, ein Musikkonzert an der Regattaanlage, die Parkeisenbahn Maltanka, die quer durchs Städtchen fährt und noch vieles mehr….
Das macht echt Spaß und man spürt die gute Laune der Leute.
So, nun geht es aber für uns wieder zurück zum Böbbele,
wo wir den längsten Tag des Jahres gemütlich ausklingen lassen.
Posen hat uns sooo gut gefallen, und
es war ein perfekter Einstieg in dieses schöne Land.
Wir kommen aus dem Grinsen jetzt schon nicht mehr heraus.
Morgen geht es dann weiter nach Danzig. Also seid gespannt 🤩
Bis morgen 🫶 PS
Einen wunderschönen Montag und einen guten Start in die neue Woche wünschen wir euch.
Wir waren gestern von den vielen Eindrücken wirklich so geflasht, dass wir relativ früh müde ins Bett gefallen sind.
Von wegen Spieleabend in der lauen Midsommernacht 😉
Aber bei Temperaturen in der Nacht von um die 17 Grad lässt es sich ja auch einfach hervorragend schlafen.
So sind wir heute Morgen fit und munter und machen erstmal unsere Kaffeezeremonie.
Diesmal haben wir sogar den Milchaufschäumer für den Kaffeemoment Deluxe dabei ☕️
So kann der Tag doch gerne starten.
Unser heutiges Programm:
Die Fahrt nach Danzig oder polnisch Gdańsk - die Perle an der Ostsee.
Sie soll durch ihre malerischen Gassen, dem maritimen Flair und den imposanten Bauwerken alle verzaubern.
Na, das schauen wir uns doch auf jeden Fall mal an.
Also starten wir heute Morgen von Posen aus die 320 km in die Hafenstadt nach Pommern.
Wir werden uns für 2 Nächte auf dem Camping Stogi No.114 einen Platz suchen, so dass wir für die Stadtbesichtigung morgen einen vollen Tag haben.
Der Check-in ist unkompliziert und sehr freundlich, und wir haben gleich ein nettes Eckchen gefunden.
Für 2 Nächte mit Strom zahlen wir mit der ACSI Card 61 €, also richtig günstig.
Auch dieser Campingplatz ist super gelegen, die Innenstadt ist mit der Tram oder dem Fahrrad gut zu erreichen und man ist von hier in 3 Minuten auch am Strand mit Blick auf die Danziger Werft und einen Sonnenuntergang am Abend 🌅
Wir erkunden heute Nachmittag also mit den Rädern erstmal das Hafengebiet und die historische, auf einer Halbinsel gelegene, Westerplatte.
Das Gelände löst ein wenig ein beklemmendes Gefühl in uns aus.
Hier begann am 1. September 1939 symbolisch der 2. Weltkrieg, als das deutsche Schlachtschiff Schleswig-Holstein die Hafenstadt Danzig angriff.
Heute erinnert dort eine Gedenkstätte an diese Zeit und die turbulente Geschichte von Danzig, die über Jahrhunderte vom ständigen Wechsel zwischen deutscher und polnischer Zugehörigkeit geprägt war.
Ein wirklich geschichtsträchtiger Ort.
Dann geht es wieder zurück zum Campingplatz.
Heute Abend wird nämlich unsere neueste Errungenschaft ausprobiert: ein Mini- Cadac-Gasgrill, den wir direkt an unsere Gasaußensteckdose anstöpseln können.
Test absolut bestanden 10/10 und genau richtig für uns zwei 👍
Jetzt genießen wir noch den Abend, es hat so um die 20 Grad, und wir haben schon auf Langarm- und fuß umgestellt 😉
Und sind ganz gespannt, was die Altstadt von Danzig morgen für uns bereithält.
In diesem Sinne und ganz nach dem Motto was hier auf der Campingplatztoilette zu lesen ist, wünschen wir euch einen schönen Abend
💤🌙
Das war eine richtig kühle Nacht hier, so dass wir sogar die Heizung etwas angemacht haben…..
Kein Witz 😉
Kaum zu glauben, dass es zuhause die Tage fast 40 Grad geben soll….
Doch die Sonne scheint heute Morgen schon wieder und es soll um die 22/23 Grad geben, also doch eigentlich perfekt für einen Ausflug in die Altstadt von Danzig.
Noch was zum Campingplatz: er liegt ganz in der Nähe des Containerterminal, man hört also bis in die späten Abendstunden immer etwas Geräusche von dort, was aber absolut nicht störend ist.
Die Wassertiefe dieses Terminals liegt hier bei bis zu 17,25 Metern, wodurch die größten Containerschiffe der Welt abgefertigt werden können, und zwar in Windeseile.
Es ist das größte Containerterminal der ganzen Ostsee, ist ganzjährig eisfrei und daher ein wichtiges logistisches Tor für ganz Mittel- und Osteuropa.
Und wir fragen uns, was wohl in den Millionen von Containern so alles drin ist….
Wir steigen also heute irgendwann wieder in den Sattel, und fahren Richtung Innenstadt.
Unser erster Programmpunkt ist eine Stadtrundfahrt auf einem historischen polnischen Schiff (natürlich nachgebaut 😉)
Das haben wir uns heute Morgen über
‚Get your Guide‘ gebucht.
So bekommt man gleich mal einen guten Überblick über die Stadt vom Wasser aus.
Die Tour startet an der Danziger Werft mit einer kleinen Runde hierdurch und man sieht wunderbar die unzähligen Hafenkräne, die das Symbol der Stadt sind.
Weiter geht die Fahrt auf der Motlawa, dem hiesigen Fluss, ins Zentrum der Altstadt, vorbei an den Ruinen der teutonischen Burg, den Wassertoren, die in die Stadt führen, dem Krantor und den vielen restaurierten oder auch in den letzten 15 Jahren neu entstandenen Wohnhäusern, wo eine 120 qm Penthauswohnung ein schönes Sümmchen kostet.
Die teuerste lag wohl bei über 7 Millionen Euro, berichtet unser Guide.
Danzig ist in der absoluten Blütezeit und hat sich zu einer kulturellen und wirtschaftlichen Metropole entwickelt.
Das waren 70 wirklich spannende Minuten, die sich voll gelohnt haben.
Kostenpunkt 37 Euro
Wieder an Land, fahren wir in die Rechtstadt, dem historisch bedeutsamsten Viertel.
Hier befinden sich die meisten Sehenswürdigkeiten, die nach der Zerstörung 1945 alle wieder nach dem Vorbild des 16. und 17. Jahrhundert aufgebaut wurden.
Die Langgasse sticht dabei natürlich heraus, denn die bunten Patrizierhäuser, aufgereiht wie an einer Perlenkette, sind wirklich phänomenal schön.
Außerdem ein Must-See sind:
📍die gigantische Marienkirche, die im Stil der Backsteingotik errichtet wurde
📍die Frauengasse, die wohl schönste Straße der Stadt
📍das Rechtstädtische Rathaus mit seinem 81m hohen Turm
📍das Uphagenhaus, das wichtigste Patrisierhaus mit einem Museum
📍das Artushaus, was zu Ehren von König Artus errichtet wurde
📍das Langgassentor und
📍das grüne Tor, welches den Abschluss der Langgasse bildet.
Und dies alles in unmittelbarer Umgebung voneinander.
Danzig ist eine absolute Perle an der polnischen Ostsee. Die Stadt vereint eine malerisch restaurierte Hansestadt-Architektur mit lebendiger Geschichte und maritimem Flair.
Das bezaubernde historische Zentrum, exzellente kulinarische Angebote und die Nähe zum Meer machen Danzig zu einem idealen Reiseziel.
A propos Kulinarisch: wir haben heute noch einmal die typisch polnische Küche ausprobiert.
Bigos, vielleicht am ehesten mit Szegediner Gulasch zu vergleichen und natürlich Pierogi, im Schwobaländle würden wir sagen, kleine Mauldäschla 😉
Mega lecker 😋
Jetzt fahren wir zurück zum Campingplatz und machen dort noch einen Abstecher an den Strand des Stadtteil Stogi.
Zwar mit View auf den Containerhafen,
aber trotzdem sehr schön und ganz schön was los.
Danzig bietet eben beides. Stadt und Meer.
Der schönere Strand für die Städter liegt allerdings 9 km weiter westlich von Danzig, in Sopot.
Da fahren wir morgen bei der Weiterreise mal vorbei.
Unser Fazit zu Danzig fällt einfach nur positiv aus, deshalb können wir nur empfehlen, setzt es auf eure Bucket- List für den nächsten Städtetrip.
Es lohnt sich sowas von 💙
Heute heißt es ‚do widzenia‘ Danzig.
Es war genial bei dir.
Wir ziehen eine letzte Station in Polen weiter, und zwar entlang der Ostseeküste Richtung Westen nach Kolberg.
Heute morgen kümmern wir uns vor der Abfahrt noch um kleine haushaltsnahe Dienstleistungen wie Toilette leeren und Müll wegbringen.
Das muss halt auch mal sein 😉
Los geht’s, und wir wollen gleich noch einen Halt im Bade-und Kurort Sopot,
9 km westlich von Danzig, machen, der für seine Kurhäuser, den Sandstrand und die hölzerne Seebrücke, die längste Europas, bekannt ist.
Sopot ist ein beliebter Urlaubsort mit Strandleben, Nachtleben, und Festivals, und wirklich sehr schön.
Wer mal Danzig-Stadt besucht, kann das auch gut mit einem Strandtag kombinieren.
Hier lässt es sich definitiv aushalten, und wir genießen ein feinen Cappuccino an einer der vielen Strandbars und sind ganz happy.
Parkplatztipp für Sopot mit oder ohne Wohnmobil: beim Tennisplatz, gebührenpflichtig 👍
Jetzt geht es aber weiter, denn wir wollen ja heute noch zum 250 km entfernten Ostseebad nach Kolberg, wo wir einen Platz auf dem Camping Baltic ansteuern.
In Kolberg kann man schön an der Uferpromenade flanieren oder dort auch mit dem Rad entlang fahren und vom Ende der Seebrücke hat man einen tollen Blick auf den belebten Strand und den Leuchturm.
Hier ist heute auch echt ordentlich was los am Strand.
Der Ort in Westpommern hat rund 46.000 Einwohner und zählt zu den beliebtesten Badeorten Polens.
Da es ein Kurort ist, haben wir es hier mit überwiegend älterem Publikum zu tun.
Und zwar so, dass wir den Altersdurchschnitt mächtig gesenkt haben 😉
Heute Abend gab‘s noch Fisch mit Meerblick, und jetzt genießen wir den Abend noch mit einem Gläschen am Böbbele.
Noch was zum Radnetz: wir sind überrascht, wie toll die Radwege die letzten Tage in den Städten, die wir besucht haben, waren.
Mit eigener Fahrspur neben den Fußgängern und alles toll beschildert. Das gibt ne 10/10 👍
Morgen heißt es schon wieder, tschüss Polen denn wir fahren an der Ostsee weiter wieder über die Grenze nach Deutschland.
Oh wow, was waren das für tolle letzte Tage in einem für uns neu zu entdeckenden Land 🤩
Es ist immer etwas besonderes, Neuland zu bereisen und einfach schön, wenn man anschließend mit einem Lächeln im Gesicht auf die viel zu schnell vergangene Zeit zurück blickt.
Es war zwar nur ein kleiner Teil von Polen, aber für uns die perfekte Mischung aus Kultur und Strand um erste Eindrücke zu erleben und eins ist sicher: wir kommen definitiv wieder.
Heute geht es also wieder ein Stückchen weiter westlich an die deutsche Ostseeküste zurück, und zwar auf die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst.
Dort haben wir schon vor ein paar Wochen für zwei Nächte einen Platz auf dem Naturdüne Camping Resort Zingst reserviert, bevor es am Samstag dann endgültig nach Dänemark geht.
Also Let’s Go, es sind nämlich 350 km bis dahin zu fahren.
Kurz vor der Grenze in Swinemünde machen wir noch einen Tankstopp,
1l Diesel für 1,42 € , über 50 ct günstiger, als auf deutscher Seite.
Bei 80 l lohnt sich das.
In einem polnischen Supermarkt stöbern darf natürlich auch nicht fehlen, das erledigen wir dann auch noch, denn wir müssen etwas Proviant auffüllen.
Und schon sind wir auf der deutschen Seite von Usedom angekommen.
Weiter geht es über Greifswald, vorbei an Stralsund (wir schicken Grüße rüber zu unserer Lieblingsinsel Rügen) bis zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft.
Kurzer Check-In, und wir haben ein nettes Plätzchen bekommen.
Der Platz liegt in Zingst-Müggenburg,
bis zur Seebrücke sind es ca. 3km von dort.
Da es hier entlang des Deiches alle paar Meter einen Strandübergang hat, ist es prinzipiell aber egal, wo in Zingst man ist.
Wenn man durch die Dünen an den Strand geht, ist man immer ganz verzückt.
Jetzt richten wir uns schön ein, und werfen später noch den Grill an.
Und an‘s Meer müssen wir natürlich auch noch einen Abstecher machen.
Vielleicht sehen wir ja heute den ersten Sonnenuntergang des Urlaubs 🌅😉
Und jaaaaa, wir haben ihn gesehen, und es war einfach nur WOW 🧡
Guten Morgen aus dem wunderschönen Zingst. Wir haben super geschlafen und sind bereit für eine ausgiebige Radtour über die Halbinsel.
Wir haben gestern noch beim Brötchenservice vorbestellt, also gibt es erstmal ein schönes Frühstück in der Sonne ☀️
Genau diese Momente sind es, die wir so am Camping lieben.
Einfach morgens mit einem Kaffee, mit oder ohne Frühstück ganz gemütlich in den Tag starten, bestenfalls draußen in der Morgensonne sitzen, Pläne schmieden und einfach glücklich und entspannt sein.
Wir wollen heute Richtung Prerow, Darßer Leuchtturm, dann zum Weststrand und nach Ahrenshoop fahren.
Der Weststrand wurde von ARTE zu einem der 10 schönsten Strände der Welt gekürt.
Na, da sind wir ja echt gespannt 😎
Es geht auf dem Deich vom Campingplatz aus in‘s Zentrum von Darß.
Dort laufen wir erstmal zur Seebrücke raus.
Der Strand und die Strandkörbe sind um 11 Uhr morgens schon gut gefüllt.
Heute soll es auch hier fast 30 Grad geben.
Weiter geht es nach Prerow und dann durch den Darßwald nach Darßer Ort, wo der Leuchtturm der Halbinsel wacht.
Das Radnetz ist hier wirklich toll, entweder auf dem Deich oder durch den urigen Kiefernwald, der sich zwischen den Ostseebäder Prerow, Wieck und Born erstreckt. Heute kriegen wir 65 km auf den Tacho.
Der wirklich wunderschöne Weststrand zieht sich 14 km entlang der Westküste, und er ist wirklich sehr schön. Feinster heller Sand und fast türkisfarbenes Wasser und die sturmzerzausten, schiefen Bäume sehen wirklich wild aus.
Man kommt hier nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad hin, weshalb es auch nicht so voll ist, trotzdem schleppen hier doch einige ihre Schirmchen her, und baden in der Ostsee.
Es lohnt sich wirklich, dieses naturbelassene Idyll anzuschauen und ein bisschen die Seele baumeln zu lassen.
Zurück geht’s über Ahrenshoop, dort schnabulieren wir ein Fidchbrötchen, wieder nach Zingst.
Die gesamte Halbinsel ist ein wahres Paradies für Radfahrer, da alle Orte durch gut ausgebaute Wege miteinander verbunden sind.
Absolute Ostseevibes 🥰
Hier treffen unberührte Natur, feine Sandstrände und historische Künstlerdörfer aufeinander.
Fischland-Darß-Zingst hat uns direkt gekriegt.
Eine wirklich wunderschöne Region finden wir und auf jeden Fall ein Ziel, zu dem wir in Zukunft nochmal reisen wollen, egal als Kurztrip oder für mehrere Tage.
Gefühl von Freiheit und Meer garantiert.
Das war ein sportlicher Tag heute, und wir sind ein bisschen platt.
Also gibt’s heute hier nichts mehr außer chillen.
Morgen früh müssen wir pünktlich los, denn es geht nach Rostock, von wo aus uns die Fähre nach Gedser/Dänemark rüberbringt.
Und darauf freuen wir uns sehr 😍
Es wird also hyggelig 🥰🥰
Ach übrigens, den morgigen ersten Campingplatz in Dänemark haben wir heute Morgen auch kurz reserviert.
Das machen wir immer gerne so, wenn klar ist, wohin es geht, einfach online mal checken und buchen.
So ist man sicher, ein Plätzchen zu haben.
Heute geht es endlich nach Dänemark 🇩🇰. Juhuuuuuuu
Um 13:30 Uhr legt die Fähre von Rostock ab —> Zielhafen ist Gedser auf der Insel Falster.
Bevor es auf die Fähre geht wollen wir noch den Tank auffüllen, weil es in Deutschland billiger ist, ein Fischbrötchen am Hafen in Rostock essen und noch etwas Brot einkaufen.
Daher geplante Abfahrt 9:30 Uhr, da müssten wir genügend Zeit für die Fahrt und alles andere haben👍
Denn wer uns kennt, der weiß, dass wir keine Lust auf Hektik haben 😉.
Nach Rostock sind es 60 km.
Wir fahren entlang der Halbinsel und genießen noch einmal dieses herrliche Fleckchen Erde. Es ist wirklich traumhaft schön hier.
Brot gibt‘s beim Bäcker in Ahrenshoop- das Mecklenburger Landbrot 😍
Und für das Fischbrötchen und den Diesel sind wir tatsächlich nach Warnemünde gefahren….
Die Fischbrötchen werden allerdings als die teuersten der Königsgeschichte eingehen, da der kürzeste Weg hierher durch einen Mautpflichtigen Tunnel führt, das heißt 2x 6 € + 6 € Parkgebühr on top 😭
Aber Hauptsache, der Sprit war einigermaßen günstig…..
Wir würden sagen: Koenigs mal wieder in Hochform, aber der Hafen von Warnemünde ist echt schön btw 😍
Und so hat man wenigstens ne gute Geschichte zu erzählen.
Jetzt geht’s aber an den Hafen nach Rostock. Die Fähre haben wir ja im Vorfeld schon gebucht, also können wir direkt zum Terminal 1 durchfahren und problemlos einchecken.
Hier ist es heute auch brütend heiß, 35 Grad, und wir sind froh, als endlich die Fähre einparkt.
Jetzt geht alles ratzfatz, alle raus, alle rein, und los geht’s.
Pünktlich um halb 2 legen wir ab, und zwar mit der Hybridfähre Copenhagen von Scandlines mit Turm.
Das Rotorsegel ist ein 30 Meter hoher, rotierender Zylinder mit einem Durchmesser von 5 Metern.
Wenn Wind auf den rotierenden Zylinder trifft, wird der Wind auf der einen Seite beschleunigt und auf der anderen Seite abgebremst. Dieser Geschwindigkeitsunterschied erzeugt einen Auftrieb, der das Schiff vorwärts schiebt und den Hauptantrieb entlastet.
Durch diese Unterstützung der Windenergie kann der CO₂-Ausstoß der Hybridfähren um durchschnittlich 4 bis 5 Prozent (auf günstigen Routen sogar bis zu 20 Prozent) gesenkt werden.
Nicht schlecht, dann waren wir ja sogar etwas nachhaltig unterwegs 😉 und haben wieder was neues gelernt.
Nach 2 Stunden sind wir in Dänemark angekommen.
Dank Reisetablette hat auch Heike die Fahrt gut überstanden. War aber auch null Welle heute.
Wir bleiben auf der Insel Falster, und zwar an der Ostküste und fahren ins 30km entfernte Ulslev auf den dortigen Strandcamping.
Super freundlicher Empfang hier, und wir bekommen tatsächlich einen tollen Platz mit sensationellem Meerblick.
Einfach nur wow und ganz glücklich stellen wir unsere Stühle auf und können es kaum glauben, dass diese nun der Blick für die nächsten Tage ist.
Es hat hier 30 Grad, der Campingplatzbesitzer meinte, dass das sehr ungewöhnlich für dänische Verhältnisse ist……😉
Daher gehen wir uns ein Ründchen in der
22 Grad warmen Ostsee abkühlen.
Einfach nur herrlich.
Toller Start in Dänemark und wir sind gespannt, was die nächsten 2 Wochen noch so kommt.
Also sagen wir tschüss für heute, und genießen unseren Meerblick.
Einen wunderschönen Sonntagmorgen wünschen wir euch.
Wir wurden heute um kurz nach 5 Uhr von ziemlichen Windböen mit ein paar Regentropfen und leichtem Gewitter geweckt.
Also erstmal alle Luken dicht und ein Blick nach draußen, und über dem Meer ist halt einfach ein herrlicher Sonnenaufgang 🥰
So lässt es sich nochmal einkuscheln und herrlich weiterschlafen.
Und dann haben wir doch glatt völlig verpennt ….
War wohl mit Regentropfen und Rumpeln sehr entspannt 😉
Um 10 Uhr sind wir erst wieder erwacht, dann war aber auch alles durch, und die Wolken verziehen sich so langsam.
Hier soll es heute auch noch mal an die 30 Grad geben, bevor die nächste Woche dann eher wieder die typischeren dänischen Temperaturen kommen sollen.
Also genießen wir den späten Vormittag und fahren mit den Rädern nach einem Kaffee mit Ausblick ins 10 km entfernte Marielyst, einem beliebten Ferienort hier auf der Insel Falster, der wegen seines 20 km langen Sandstrands als einer der schönsten Dänemarks gilt.
Hier gibt es viele Cafés, Restaurants und hyggelige Deko-Boutiquen.
Da lacht Heike‘s Herz 😉
Und da heute Sonntag ist, sind der Strand und die Lokale voll, die Dänen genießen diese Hitzewelle eben auch.
Die letzten heißen Tage wie dieser sind hier eher selten.
Am Strand kann man sogar auf Holzstegen über den Wellen der Ostsee flanieren und die frische Gischt des Meeres spüren.
Irgendwie lustig.
Zwei Dinge können wir empfehlen: das Café Tante Karla. Dort gibt’s leckere Kuchen oder Zimtschnecken, alles selbst gemacht.
Oder auch Salate und Sandwiches, das mit Thunfisch war meeegalecker.
Das Tante Karla ist wie ein perfektes dänisches Sommerhaus-Wohnzimmer eingerichtet – inklusive kuscheligen Sofas, flauschigen Kissen, Möbeln voller Charme und Kerzenlicht.
Einfach zum Wohlfühlen!
Schöner geht’s fast nimmer.
Bei der Heimfahrt haben wir noch am Hofladen Gårdbutikken angehalten.
Er ist von vorne bis hinten mit Köstlichkeiten, Geschenkideen und lokalen Spezialitäten wie selbst gemachten Sirups, Limonaden und edlem Lakritz gefüllt.
Wir nehmen ein paar Souvenirs und eine Schale Erdbeeren mit.
Die waren köstlich 😋.
Zurück am WoMo genießen wir nochmal die heißen Temperaturen, ab morgen wird es eher durchwachsen und kühler.
Aber warten wir’s einfach mal ab……
Morgen ziehen wir eine Insel weiter,
und zwar nach Møn.
Da werden wir heute Abend mal noch ein bisschen Planen, was wir die nächsten Tage so machen könnten.
Bis morgen dann ✌️
